Die Orgel der Christuskirche
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Die Orgel ist eine aus dem Elsaß stammende Mühleisen-Orgel. Sie wurde im März 1966, sieben Jahre nach der Einweihung der Kirche, 20.12.1959, bei der elsässichen Orgelbauwerkstatt Mühleisen zum Bau in Auftrag gegeben. Die Gesamtkosten betrugen etwa 160 000 DM. Die Entscheidung fiel bei einer Beischtigungsfahrt des damaligen Presbyteriums in die protestantische Kirchengemeinde Ingwiller, die bereits im Besitz einer fast gleich großen Mühleisen-Orgel war.
Die Orgel wurde am 28. April 1968 eingeweiht und begleitet seit nun 32 Jahren den Gesang der Christuskirchengemeinde. Viele Jahre lang verlieh sie festlichen Ereignissen und Konzerten, dank ihres enormen Ton- und Klangspektrums, ihres besonderen Klangcharakters der 60er Jahre, verbunden mit einer französisch-elsässischen Komponente, den Kompositionen Glanz und Pracht.
Über 1600 Orgelpfeifen unterschiedlicher Länge, aus Metall und Holz, mit 37 Registern, 3 Manualen und einer Pedaltastatur zeigten 2000 Ermüdungs- und Verschleißerscheinungen. Laut einem Gutachten war die Tonmechanik verschlissen, das Pfeifenwerk musste repariert und die Registermotore ausgetauscht werden. Aufwendige und mehrere Jahre in Anspruch nehmende Reparaturen wurden durchgeführt. Die Gesamtsumme der Reparaturkosten von etwa 80.000 € wurden von Gemeindegliedern und durch eine Konzertreihe "Phantasien für eine bedürftige Orgel" aufgebracht. Die Orgel klingt nun wieder schön und voll. Sie ist bei den Gottesdiensten an den Sonn- und Feiertagen zu hören. Der Organist der Christuskirche, Hans-Albert Anstett, leitet durch kunstvolle Musik der Gottesdienste ein.
Eine CD mit Orgelmusik von der Barockzeit bis in das 20. Jahrhundert wurde auf der Christuskirchen-Orgel von Tobias Naumann-Rothe eingespielt und ist in der Christuskirche zum Preis von 9,90 € erhältlich.
Nähere Informationen zur CD, die Disposition der Orgel, die Informationen über den Organisten finden Sie auf dem Pdf-Dokument --> Die CD "Orgelmusik in der protestantischen Christuskirche Kaiserslautern".
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